Die Schweizer Stiftung
Die von Robert Frischknecht gegründete Stiftung «Hilfe für Kinder und alte Menschen in Rumänien» arbeitet seit über zehn Jahren vor Ort, um die Lebensbedingungen von Kindern und alten Menschen nachhaltig zu verbessern. Neben der Organisation und Durchführung von Hilfsgütertransporten will die Stiftung, die an keine Konfession gebunden ist, durch die Förderung von lokaler Eigeninitiative und Hilfe zur Selbsthilfe langfristige Aufbauarbeit leisten. Der wichtige Partner vor Ort ist die Stiftung «Sfantul Daniel», bei deren Aufbau Robert Frischknecht wegleitend war.
Die rumänische Partnerstiftung
Hinter der 1996 gegründeten politisch und konfessionell neutralen rumänischen Stiftung «Sfantul Daniel» stehen engagierte Menschen. Da Gelder für Sozialhilfe in Rumänien nicht vorhanden sind, kümmern sie sich um die Versorgung von Kindern und alten Menschen. Dank zweier Secondhand-Shops, die einen kleinen Teil der aus der Schweiz gelieferten Hilfsgüter verkaufen, ist die Stiftung heute in der Lage, einen Grossteil ihrer Aktivitäten selbst zu finanzieren. So konnte zum Beispiel das Grundstück für das neue Kinder- und Altersheim aus vor Ort erwirtschafteten Einnahmen erworben werden.
Personen
Robert Frischknecht sel. | Martin Frischknecht | Daniela Frischknecht-Matei Vlad
Präsident der Stiftung von 1998 bis 2005
Geboren am 1. Februar 1942, Kaufmann, Lütisburg, Schweiz.
Seit 1992 in der Hilfe für Rumänien tätig. Seit Februar 1996 Zusammenarbeit mit der Stiftung «Sfantul Daniel» für das Projekt des Kinder- und Altersheims Turda. 1998 Gründung der Schweizer Stiftung «Hilfe für Kinder und alte Menschen in Rumänien». Robert Frischknecht amtierte als Präsident, Koordinator und Projektleiter.
Die Motivation seines Engagements: «Es kann nicht der Sinn des Lebens sein, immer nur mehr und mehr zu wollen. Mein Ziel ist es, einmal im Leben etwas zu tun, was einen tieferen Sinn hat.»
Vermächtnis
Robert Frischknecht hat mit sehr viel Engagement und starkem Gegenwind den Bau des Kinder- und Altersheim in Turda initiert. 2003, mitten in der Bauphase des ersten Hauses, ist er an Krebs erkrankt. Fortan kämpfte er für das enstehende Heim und gegen die tückische Krankheit. Den Kampf gegen die Krankheit hat er nach zwei langen Jahren verloren, die Eröffnung „seines“ ersten Hauses in Turda durfte er nicht mehr miterleben. Am 18. Juni 2005 wurde er von seinem Leiden erlöst.
Das erste Haus wurde bei der Eröffnung am 05. November 2005 auf seinen Namen getauft. Robert Frischknecht wurde posthum die Ehrenbürgschaft der Stadt Turda verliehen.